Dixieland Happy Jazz Band
BAUCHNUSCHTI STOMPERS
THE HOD CARRIER STOMPERS

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Bekömmlicher Lions-Jazz
dox_lionsclub2.jpg Die Dixie-Band "Bauchnuschti Stompers" aus Zürich spielten beim Jazzfrühschoppen des Lions-Clubs im Innenhof des Fürstenberg-Marstalls. Foto: Strohmeier
Zum Frühstück ein paar Weißwürste mit süßem Senf und ein Bier, ein wenig Dixieland-Jazz, nette Gespräche im Schatten eines Sonnenschirms und dabei noch das Haus Antonius der Imsed-Gruppe unterstützen: Der Lions-Club hatte gestern ab 11 Uhr zum zwanglosen Jazzfrühstück in den Innenhof des Fürstenberg-Marstalls eingeladen und die Donaueschinger kamen zahlreich.

Die Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Amsel-Gruppe findet seit vielen Jahren immer im Juli statt. Begonnen hatte man damals im Parkrestaurant, doch der Innenhof des Marstalls eignet sich für diesen Zweck besser. Der größte Betrag, der in den vergangenen Jahre überreicht werden konnte, lag 1993 beim ersten Jazzkonzert bei 14800 Euro, erinnert sich Hubert Bromberger. Er sucht die Bands für diese Wohltätigkeitsveranstaltung aus. In diesem Jahr fiel seine Wahl auf die "Bauchnuschti Stompers", wobei die Betonung in dem Namen auf "Bau" liegt. Was ein Bauchnuschti ist, konnte Bandleader Robert Schmid vom Schweizerischen nicht ins Deutsch übersetzen. Es seien Menschen, die im Baugeschäft tätig sind.

Entstanden ist die Band 1987, damals hatte die Wirtin der Züricher "Bauchnuschti Bar" Geburtstag und Schmid hatte ihr eine Dixieland-Band zur Feier versprochen. Ohne ein einziges Mal zu üben traten sie damals auf. "Es hörte sich furchtbar an", gestand Schmid, aber mittlerweile brauchen sich die Schweizer mit ihrer Musik nicht mehr zu verstecken, wie sei gestern bewiesen. Wie viel Geld durch die Benefizveranstaltung eingespielt wurde, stand gestern noch nicht fest.

Wilfried Strohmeier

 

Leserbrief im Tagesanzeiger

Mit der neuen Tramhaltestelle am Bahnhofplatz lässt sich wohl gepflegt aufs nächste Tram warten.
Wenn Jürg Rohrer nur ebenso gepflegt darüber berichten würde. Was ums Himmels willen soll der beleidigende letzte Satz: Die Stadt soll auch an der Abschlussfeier  wirklich nicht geprotz haben, da lediglich die "Kapelle" Bauchnuschti Stompers aufgespielt hätten. Eine veritable Beleidigung!

Die Bauchnuschti Stopmpers sind eine ausgezeichnete Dixieband und keine "Kapelle". Die sechs Musiker, zumeist aus der Zürcher Baubranche stammend, spielen seit 15 Jahren hervorragenden Jazz. Sie als "billige Kappelle" zu bezeichnen ist absolut daneben.

Martin Mullis, Ottenbach, Fan der Bauchnuschti Stompers

 
 Jazz
Konzert vom 12. 4. 2003

Die zahlreichen Gäste genossen ein abwechslungsreiches Konzert, wo alter New Orleans Jazz, schöne Bluesmelodien  bis hin zum "lüpfigen" Dixieland geboten wurden.

Kurt Dürig

Der Jazzclub Lindenholz
Der aktive LinVerein geniesst bei Alfred Rütti, einem Gründungsmitglied des Clubs, im Restaurant Löwen in Lindenholz seit Jahren ein sehr grosszügiges Gastrecht und organisiert pro Jahr sieben bis acht attraktive Konzerte, wo alter, traditioneller Jazz dargeboten und gepflegt wird. Andreas Röthlisberger, der sehr aktive Präsident, berichtet, dass im kommenden Dezember mit den bestens bekannten Jackson Singers aus Amerika ein grösserer Auftritt in Planung ist und schwärmt vom traditionellen Brunch, der jeweils im Juni stattfindet. Der Verein zählt gegen vierzig Aktiv- und Passivmitglieder.

Die Bauchnuschti Stompers
Den für Nichtzürcher eher aussergewöhnlichen Titel der Band, die zu ihrem 15-Jahr-Jubiläum auch einen Tonträger produziert hat, kann man  folgendermassen erklären: “Bau³ deutet auf alles hin, was mit dem Bauen zu tun hat, “Chnuschti³ ist ein spezieller Ausdruck aus Zürich, der, frei übersetzt, “komplizierter Mensch³ bedeutet. Ein “Chnuschti³ tönt zwar etwas negativ, bezeichnet aber mit Ironie alle Leute vom Bau. Mit einem Bauch   hat es also nichts zu tun, aber die Musiker haben schön aus dem Bauch heraus sehr guten Jazz dargeboten. Die Freizeitmusiker pflegen das Erbe von Louis Armstrong und interpretieren mit grosser Motivation alten und traditionellen Jazz.


Das Konzert
Um es vorweg zu nehmen: Das fachkundige und gutgelaunte Publikum erlebte ein abwechslungsreiches und gutes Konzert.
Die Band spielte in Originalbesetzung einen echt dargebotenen  und gepflegten Stil, der Orchesterklang war ausgeglichen und auch die obligaten Spässe der topmotivierten Musiker trugen viel dazu bei, dass der berühmte Funke übersprang. In der Komposition “Buddy Bolden Blues³spielte der Trompeter erstmals mit dem Flügelhorn und  eroberte mit dem weichen Klang  und  mit einem wunderbaren Solo die Herzen der Gäste. Mit der Interpretation des “Memphis Blues³erreichte man einen ersten Höhepunkt: Das Publikum klatschte und schwang mit dem ganzen Körper begeistert mit und genoss das gelöste Ambiente in vollen Zügen. Die Band überzeugte mit sehr gut einstudierten Arrangements, die abwechslungs- und facettenreich waren, und die locker-lässigen Tanzschritt-Einlagen der Freizeitjazzer waren sehr wohltuend und ansteckend zugleich.
 
Die Mitglieder der Band
Der Schlagzeuger und Bandleader Robert “Röbi³ Schmid lieferte einen soliden Rhythmus und drängte sich nie in den Vordergrund. Der Bassist Andreas “Andi³ Reinhard bot mit grossem Enthusiasmus tolle und mitreissende Soli dar und überzeugte mit einem reinen Spiel, wie man es selten zu hören kriegt. Er ist ein gesuchter Jazzer und spielt in mehreren bekannten Formationen mit. Der Dritte im Bunde der Rhythmus-Sektion ist der Banjo-Mann Hellmuth “Helmi³ Fischer, der auf seiner viersaitigen Bacon & Day “Sultana³ einen hellen und typischen Klang lieferte und in der Nummer “China Town³ als Hauptsolist glänzte.  Karlheinz “Blacky³ Kurmann, der Posaunist, beherrscht das Glissando und das Spiel in den Hut aus dem Effeff, amtete mit kurzen, prägnanten Ansagen als Präsentator und zauberte auch als Vokalist eine gute Stimmung her. Hans “Housi³ Graber bot auf der Klarinette viele schöne und technisch hochstehende Soli dar und  entpuppte sich auch als idealer Registerbläser.  Paul “Pablo³ Högger ist ein Könner seines Faches und entlockte seiner Trompete viele tolle Melodien, Soli und hochstehende musikalische Kapriolen, glänzte nicht nur mit dem hohen C, sondern traute sich sogar noch in höhere Sphären hinauf und überzeugte mit seinem Können vollumfänglich.
Kontaktadressen

www.jazzclub-lindenholz.ch

Jazz & Dine bei Kerzenlicht und Wein     

Limmattaler  Tagblatt  

Altstetten  Gelungenes Jazzkonzert mit den Bauchnuschti Stompers und einem Drei-Gang Menü   

Der Spirgarten in Altstetten bietet mit seinen  <<Jazz & Dine>>- Veranstaltungen echte Erlebnisgastronomie, die auch die Kommunikation an den runden Tischen begünstigt-ohne jeglichen Misston.
Markus Schmid
Alles hat seine Zeit - dies wissen wir schon seit Salomons Tagen. Das trifft sowohl beim Essen als auch beim Musizieren zu. Dass aber auch die Kombination dieser beiden allseits geschätzten Dinge unseres Lebens seine bestimmte Zeit hat, ist sicherlich keine Erfindung unserer Tage. Background Music zum Essen ist heutzutage allerdings so gewöhnlich geworden, dass sie entweder kaum mehr wahrgenommen wird oder aber derart Verdruss bereitet, dass man sich gern auf den ursprünglichen Sinn des Wortes des alten Weisen besinnt.
 
Dixielandjazz-Gastronomie 
Was sich nun aber das Kongresszentrum Spirgarten in Altstetten unter dem Motto <<Jazz & Dine am letzten Freitagabend einfallen liess ist originell und verhiess den Besucherinnen und Besuchern eine wirklich gute Zeit. Der Auftritt der Happy-Dixieland-Jazzband Bauchnuschti Stompers, verknüpft mit Apéro und feinem Drei-Gang-Menu, geriet unversehens zum eigenständigen Kulturereignis. Ohne hochgestochenen Anspruch, ohne berechnende Showeffekte, locker und dennoch professionell fegten und fetzten die Musiker mit einer Begeisterung die unversehens auf die Gäste übersprang und die Tischrunden zu gemeinsamem Ohrenschmaus und Gaumenkitzel vereinte. Die hinreissenden Rhythmen liessen kaum jemand ruhig sitzen, was auch der Verdauung nur förderlich sein dürfte. Eigens hatten die Stompers einen Spirgarten-Blues kreiert, wobei man, so Blacky Kurmann, der ehemalige Harlem Rambler, weder Kosten noch Mühe gescheut habe.
Es begann vor 14 Jahren 
Dabei hatte alles ganz improvisiert angefangen – vor 14 Jahren im Zürcher Stadtkreis 4. Um die Wirtin der Bauchnuschti Bar zu feiern, trommelte damals der Bandleader Röbi Schmid ad hoc fünf Kollegen zusammen, welche zwei Bedingungen erfüllen mussten: Ein Instrument spielen und in der Baubranche tätig sein. Eine Verschworene Fangemeinde, diesen Eindruck gewann man sehr schnell, bildete den Kern der Gästeschar, ja die Kontakte sowohl der Tafelnden als auch der Musiker untereinander waren offensichtlich überaus vielfältig, sowohl beruflicher als auch musikalischer Natur. Aber auch als Neuhinzutretender war man schnell aufgenommen in den Kreis der Eingeweihten die seit Jahren die Treue hielten gegenüber den enthusiastischen Musikern Chips Wolfensberger (Trompete und Gesang), Blacky Kurmann (Posaune und Gesang), Hans Graber (Klarinette und Saxofon), Andi Reinhard (Bass), Helmi Fischer (Banjo und Gitarre) und Röbi Schmid (Schlagzeug). Als besondere Überraschung und Bereicherung wartete in den Pausen Dennis Armitage auf – zuweilen auch mit genial verjazzten Volksweisen; der Special Guest war Saxofonist im legendären Hazy-Osterwalder-Sextett und unterhält als grossartiger Pianist die Gäste der 
Zürcher Storchen-Bar.